Banken & Co.
           " ohne Moos nix los "

 

Wie über auf der Welt: Ohne Geld kann man nicht wirklich gut leben. Aber wie das Geld nach Australien bekommen? Schließlich muss man für eine Wohnung/Zimmer Kaution (fund) hinterlegen, Miete zahlen (sobald man eine Wohnung gefunden hat), was essen...

Aber wie günstig in Australien an Geld kommen? Hiefür habe ich ein paar gute Lösungen gefunden. Wenn Ihr bessere wißt, bitte melden.
 

1. EC Karte
Die wohl einfachste Methode ist das Abheben am Geldautomaten mit der EC-Karte, denn fast alle EC-Karten enthalten heute auch die Maestro Card mit der ein weltweites Geldabheben an Geldautomaten  gesichert ist. Die Gebühren liegen hier bei ca. 3-6 Euro, je nach dem, bei welchem deutschen Kreditinstitut man Kunde ist.   Der Umrechnungskurs richtet sich nach dem tagesaktuellen Briefkurs. Ich habe auch eine Info gefunden, wonach an Automaten der Australia National Bank die Abhebung bei der Funktionswahl "Cheque-Account" mit EC-Karte kostenlos sei. Das werde ich natürlich überprüfen. Darüber hinaus hat die Deutsche Bank eine Kooperation mit der Westpac Bank. Ihre Kunden können dort  kostenlos abheben.
 

2. Kreditkarte
Das Bezahlen mit Kreditkarten ist wohl eine der einfachsten und bekanntesten Versionen, bargeldlos zu zahlen. Hierbei entstehen einem bis auf 1 bis 2% Auslandseinsatz keinerlei Gebühren. Abgerechnet wird auch diese Karte mit Hilfe des günstigen Briefkurses.
Ganz anders hingegen sieht das dann mit Bargeldabhebungen aus, hier fallen Gebühren von meist mindestens 5 Euro oder  2-4% Prozent je nach Kartentyp an. So kommen dann bei 1.000 Euro gleich mal 40 Euro Gebühr zusammen.
Die meistverbreiteten Karten in Australien sind Visa und Eurocard/Master Card (in Australien: BankCard).
 

3. DiBa
Ein ganz interessantes Konto führt die DiBa. Sie bietet bei Ihrem Girokonto eine Visa Card und  3% Verzinsung für 4 Euro im Monat an. Bei Geldabhebungen per Kreditkarte verlangt Sie 2%. Weiter bietet die DiBa auch ein Geldkonto, das kostenlos ist und 4% Zinsen bringt. Das halte ich bei der heutigen Zinslage für ein gutes Angebot.  

4. Überweisung nach Australien
Einen Großteil des Geldes nach Australien auf ein Konto zu überweisen ist je nach Wechselkurs u.U. ebenfalls eine gute Idee. Steht der € gut gegenüber dem AUD und ist absehbar, dass das nicht immer so bleibt, sollte man sich den Geldtransfer überlegen. Die Banken in Deutschland verlangen dafür 1,5 Promille des Überweisungsbetrages, meine Bank in Brisbane, die Commonwealth Bank, will 7 AUD unabhängig von der Summe haben. Der Transfer dauert zwischen 2 und 7 Tagen.

5. Banken in Australien
Am Uni-Campus haben einige Banken einen Campus, darunter die Commonwealth, die National etc. Diese bieten Studentenkonten an, für die man keine Gebühren zahlen muss, was ja immer gut ist. Die Westpac dagegen schickte mich mit dem Hinweis, Studentenkonten seien nur für residentials vorgesehen, wieder weg, auch gut. Ich ging zur Commonwealth, weil die eine der größten ist und in der Stadt an jeder Ecke einen Geldautomaten hat, so auch in fast jeder Mall. Man bekommt eine Kontokarte mit der man in scheinbar jedem Laden zahlen kann. Und das Beste ist, das Geld geht von einem sog. savings-account runter, mit dem Vorteil, dass man sich in jedem Supermarkt an der Kasse beim Bezahlen Geld auszahlen lassen kann, was direkt dem Konto mit belastet wird. Eine Kreditkarte kann man gegen die Beantwortung verschiedener Fragen zum Thema Einkommen und Vermögen auch bekommen, hier hilft am besten eine Bestätigung Eurer Hausbank. Die Studentenkreditkarte ist zumindest bei der Commonwealth ebenfalls kostenlos.

 

 

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