Die Reise                                                                           

Früher oder später muss man sich mit der Anreise beschäftigen. Auf Grund der Entfernung bleibt uns Europäern eigentlich nur das Flugzeug, außer man möchte sich auf eine mehrwöchige Schiffsreise begeben.

Es stehen mehrere Routen zur Auswahl. Entweder fliegt man von Frankfurt oder München über den asiatischen Raum, also z.B. über Singapur, Hongkong, Bangkok, oder über Nordamerika, via Los Angeles nach Australien. Die Flugzeiten variieren  je nach Route und Ziel zwischen ca. 20 und 30 Flugstunden.

Die Wahl der Fuggesellschaft bleibt jedem selbst überlassen. Ich für meinen Teil habe mich für Cathay Pacific  entschieden. Diese Fluglinie gehört laut Focus Online und  SKYTRAX zu den besten der Welt und auch in punkto Sitzabstand  hat sie in der Economy mit 84 – 86cm die Nase vorne. Hier sollten gerade alle Grösseren unter Euch aufpassen, habe ich doch auch Charterangebote mit 75cm Sitzabstand erhalten. Das macht dann gerade mal nach Abzug der Rückenlehen mit durchschnittlich 20 cm einen Abstand zum Vordermann von 55 cm. Ich mit meinen guten 1,90 m hätte da schon ein echtes Problem, ich könnte meine Füße nämlich nicht einmal mehr auf den Boden stellen.

Die Ticketkosten sind bei allen renommierten Fluggesellschaften ziemlich gleich. So zahlt man für ein Returnticket je nach Saison zirka 900 bis 1200 . Für ein oneway-Ticket (Returntickets sind max. 12 Monate gültig, was bei manchen Studiengängen nicht ausreicht) ca. 70 % dieses Preises. Die Preise sollte man am besten zuerst im Internet recherchieren, jedoch danach die Hilfe eines Reisebüros in Anspruch nehmen. Nur dort ist es möglich, einen Flug über einen längeren Zeitraum zu reservieren, ohne dass Stornogebühren anfallen. Ich z.B. hatte mich für das 1. Semester beworben und bekam gerade mal 3 Wochen vor Beginn Bescheid, dass man neuerdings noch einen speziellen Englischkurs als Zulassungsvoraussetzung belegen müsste. Folge war, den Flug musste ich absagen und Studienbeginn nun im 2. Semester. Hätte ich nun im Internet gebucht, hätte ich unter Umständen den gesamten Flugpreis als Stornogebühr bezahlen müssen. Als kleinen Tipp kann ich das Tui Reisecenter  in Schenefeld bei Hamburg (z.B. Fr. Hamann Tel: 040/8304046) empfehlen, die sind super nett, verlangen keine Beratungsgebühr und habe echt sehr viel Geduld. Dieses Reisebüro ist auch an Travista angeschlossen und kann somit auch Internetpreise anbieten.

                                                   

 

Eine ganz interessante Möglichkeit, um den Flug etwas angenehmer zu gestalten, sind die Stop-Over Programme der Airlines. Man bekommt hier z.B. in Hongkong die Möglichkeit einen kostenlosen Zwischenstopp zu machen und dort super günstige Stop-Over-Rates für ein Zimmer zu buchen. (z.B. bei Cathay ab 24 die Nacht). Nur Vorsicht bei dem Programm, dass man bei den Airlines für den Stop-Over buchen kann.
Ich buchte bei Cathay Pacific eine Stadtrundfahrt, die sich als Kaffeefahrt herausstellte. Wir wurden nur von Markt zu Markt und Souvenirladen gefahren, jeweils mit dem Hinweis, was man da alles tolles kaufen könnte. Anschließend konnte man eine Fahrt mit einem Wassertaxi, auf Extrakosten, mit machen. Das war mehr oder minder rausgeworfene Zeit. Meine Freundin war nur einen Tag in Hongkong, also ohne Übernachtung. Sie machte, auch über Cathay Pacific, eine 3stündige Stadtrundfahrt der Fa. Virgo mit, die um einiges besser war. Sie bekam einen wirklichen Einblick in Hongkong, wurde vor klassischen Touristenfallen sogar gewarnt. Die Stadtrundfahrt beginnt jeden Tag um 9 Uhr und endet am Zugterminal in der Stadt, wo jeder Teilnehmer eine Zugfahrkarte für die Rückfahrt erhält. Das Ticket ist den ganzen Tag gültig, somit kann man auf eigene Faust mehr von der Stadt anschauen. Was aber in den Sommermonaten zu empfehlen ist, wäre, sich in das Handgepäck Sommerklamotten zu packen, die man schnell in einer Toilette am Flughafen anziehen kann. Denn es ist sehr heiß und verdammt schwül in Hongkong. Außerdem kann man über Cathay das Flughafen Hotel auch Stundenweise (6 Stunden) mieten, also auch am Tage, um vielleicht etwas zu schlafen oder zu duschen.

Nicht zuletzt sollte man bei dieser langen Strecke auch an ein Bonusprogramm, z.B. Asiamiles oder Miles & More, der Fluggesellschaften denken. Denn so kommen für einen Hin- und Rückflug z.B. bei Miles & More bereits 25.000 Meilen zusammen, was wiederum für einen Fly Smart Prämienflug (Lufthansa) innerhalb Europas ausreicht.

 

 

 

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